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17.6.2026

Wie wir bei P&G den Intergenerationalen Dialog für die Zukunft der Arbeit gestalten

P&G Deutschland hat die Plattform für den Intergenerationalen Dialog ins Leben gerufen, um Innovation zu fördern und als Arbeitgeber zukunftsfähig zu bleiben. Initiatorin Gabriele Hässig, Geschäftsführerin Kommunikation & Nachhaltigkeit P&G DACH , hat sich dazu Unterstützung von der auf die Next Gen spezialisierten Agentur ZEAM geholt. Auftakt der Initiative war der „Building Bridges: Intergenerational Dialogue in Action“-Workshop Ende 2024, der in Partnerschaft mit der Next Gen-Agentur ZEAM und deren Gründerin Yaël Meier konzipiert wurde. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Generationen zu institutionalisieren und eine Kultur zu schaffen, in der sich alle Mitarbeitenden gehört und wertgeschätzt fühlen.

Mitarbeitende unterschiedlichen Alters in einem hellen Raum, die sich in kleinen Teams unterhalten und vernetzen

Zusammenfassung: Intergenerationaler Dialog bei P&G

  • Strukturierte Plattform: Die „Plattform für den Intergenerationalen Dialog“ wurde mit einem Auftakt-Workshop Ende 2024 gestartet.
  • Erfolgreiches Reverse Mentoring: Das aus dem Workshop entstandene Mentoring-Programm ist so erfolgreich, dass es aufgrund des hervorragenden Feedbacks bereits in die zweite Runde geht.
  • Neues Format: Challenger Board: Sechs bis acht neue Mitarbeitende mit weniger als ein einhalb Jahren Betriebszugehörigkeit geben dem Führungsteam in einem geschützten Rahmen direktes Feedback und diskutieren Fragen und Eindrücke.
  • Experten-Partnerschaft: Die Konzeption erfolgte in Zusammenarbeit mit der Next Gen-Agentur ZEAM und Gabriele Hässig, Geschäftsführerin für Kommunikation und Nachhaltigkeit.

Was ist das Ziel des Intergenerationalen Dialogs bei P&G?

Das übergeordnete Ziel ist es, das Engagement und die Bindung aller Mitarbeitenden zu stärken und eine unterstützende, emotionale Basis zu schaffen. Eine interne Umfrage im Rahmen des Auftakt-Workshops zeigte die Dringlichkeit: ~70% gaben an, sich in der generationenübergreifenden Zusammenarbeit schon mindestens einmal missverstanden oder nicht ernst genommen gefühlt zu haben. Unser Ziel ist es, diese Barrieren abzubauen und eine Kultur zu etablieren, in der Offenheit („Du kannst alles sagen“) und Handeln („wir tun was“) im Zentrum stehen.

Wie wurde die Plattform für den Intergenerationalen Dialog gestartet?

Der Workshop war der Auftakt für die langfristige Plattform. Unter der Leitung von Gabriele Hässig (P&G) und ZEAM Mitarbeiterin Michelle Müller wurden verschiedene interaktive Formate genutzt, um vom Reden ins Handeln zu kommen. Ein zentrales Element war das „World Café“, bei dem das „Reverse Mentoring und Shadowing System“ mit 38 Punkten als Top-Initiative für 2025 gewählt wurde. Den zweiten Platz belegte die Idee das „Challenger Board“ ins Leben zu rufen.

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Was ist das „Reverse Mentoring und Shadowing System“?

Das Reverse Mentoring Programm kombiniert den Wissensaustausch mit praktischen Einblicken in den Arbeitsalltag des jeweils anderen. Dabei werden im Vergleich zum klassischen Mentoring die Rollen gewechselt: Jüngere Mitarbeitende werden zu Mentor:innen und teilen Einblicke in Technologien und neue Trends (Mentoring), während sich die Reverse Mentoring Tandems gegenseitig im Arbeitsalltag begleiten, um strategische Prozesse zu verstehen und in Aktion voneinander zu lernen (Shadowing). Das System wird mit dem Reverse Mentoring System von ZEAM durchgeführt.

Dieses Programm zielt darauf ab, Empathie zu fördern und eine Kultur des kontinuierlichen, gegenseitigen Lernens zu schaffen. Aufgrund des hervorragenden Feedbacks der Teilnehmenden geht das Programm bereits in die zweite Runde und wird somit zu einem festen Bestandteil unserer Personalentwicklung.

Direkter Draht zur Führungsebene: Das Challenger Board

Neben dem Reverse Mentoring ist das Challenger Board eine weitere zentrale Initiative der Plattform. Hier kommen sechs bis acht Kolleginnen und Kollegen, die weniger als ein einhalb Jahre im Unternehmen sind, direkt mit dem Führungsteam von P&G Deutschland zusammen. In diesem geschützten Raum („Safe Space“) können sie offenes Feedback geben und kritische Fragen stellen. Die Ergebnisse sind hervorragend und liefern der Unternehmensleitung ungefilterte Einblicke, die für strategische Entscheidungen von unschätzbarem Wert sind.

In Deutschland, wo der demografische Wandel und der Fachkräftemangel zentrale Herausforderungen sind, wie auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) regelmäßig berichtet, sind solche Modelle entscheidend für die Zukunftsfähigkeit.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Intergenerationalen Dialog

Was ist das P&G Challenger Board?

Das Challenger Board ist ein Gremium aus acht neuen Mitarbeitenden (< 1,5 Jahre im Unternehmen), das sich regelmäßig mit dem Führungsteam austauscht. Es dient als geschützter Raum für offenes, direktes Feedback von neuen Talenten an die Unternehmensspitze, um blinde Flecken aufzudecken und die Organisation agiler zu machen.

Wer hat am Auftakt-Workshop teilgenommen?

Die Teilnehmenden waren Mitarbeitende von P&G aus den Zentralen in Schwalbach und Kronberg. Es wurde bewusst eine Mischung aus verschiedenen Generationen (von Gen Z bis Gen X) und unterschiedlichen Hierarchieebenen eingeladen, um eine Vielfalt an Perspektiven zu gewährleisten.

Was sind die nächsten Schritte der Plattform?

Die Plattform wird kontinuierlich weiterentwickelt. Erfolgreiche Formate wie das Reverse Mentoring und das Challenger Board werden fortgesetzt und ausgebaut. Parallel dazu werden weitere Ideen aus dem Auftakt-Workshop geprüft und pilotiert, um den Dialog lebendig zu halten.