3.2.2026
Jedes Grad zählt: Die Kaltwaschkampagne von Ariel und WWF Deutschland für ein nachhaltigeres Verhalten
Sich um das Klima und die Umwelt zu kümmern, beginnt oft mit kleinen Entscheidungen im Alltag. Eine dieser Entscheidungen, die überraschend große Auswirkungen hat, ist das Wäschewaschen. Um dieses enorme Potenzial für mehr Nachhaltigkeit zu nutzen, haben sich zwei starke Partner zusammengefunden. Wir erklären, was hinter der gemeinsamen Kaltwaschkampagne der Marke Ariel und dem WWF Deutschland steckt und wie jeder von uns ganz einfach einen Beitrag leisten kann.
Der stille Energiefresser: Warum die Waschtemperatur so entscheidend ist
Wusstet Ihr, dass der Großteil des Energieverbrauchs einer Waschmaschine nicht durch die Trommelbewegung, sondern durch das Aufheizen des Wasser entsteht? Bis zu 60 % der CO₂-Emissionenen eines Waschgangs gehen allein auf das Konto der Wassertemperatur. Genau hier setzt die Kaltwaschkampagne an, denn eine kleine Veränderung am Temperaturregler kann große Auswirkungen haben.
Die Kaltwaschkampagne von Ariel und dem WWF Deutschland
Unter dem Motto „Jedes Grad zählt“ starteten Ariel und der WWF Deutschland 2022 diese Aufklärungskampagne. Das klare und einfache Ziel: Die Menschen in Deutschland dazu zu motivieren, ihre Kleidung bei niedrigeren Temperaturen zu waschen – idealerweise bei 30 °C oder sogar 20 °C statt der üblichen 40 °C oder mehr, ohne die Reinigungsleistung zu beeinträchtigen.
Die Partnerschaft bündelt die Stärken beider Organisationen:
- Die Marke Ariel bringt ihre technologische Expertise und die Reichweite einer der bekanntesten Waschmittelmarken Deutschlands ein,
- Der WWF Deutschland liefert die wissenschaftliche Expertise im Bereich Klima- und Umweltschutz und verleiht der Kampagne die nötige Dringlichkeit.
Gemeinsam wollen sie ein Bewusstsein schaffen und zeigen, dass moderner Klimaschutz nicht kompliziert oder teuer sein muss.

Jeder Beitrag zählt: Wie man Energie, Geld und CO2 spart
Die Umstellung auf Kaltwäsche ist ein Gewinn für alle. Wenn die Haushalte in Deutschland ihre Waschtemperatur nur um wenige Grad senken, hat das deinen messbaren, positiven Effekt:
Klimawirkung: Seit Beginn der wissenschaftlich begleiteten Kampagne im Sommer 2022 ist die durchschnittliche Waschtemperatur in Deutschland um 1,5 °C gesunken – von 43,2 °C auf 41,7 °C. Das ist das Ergebnis der Messung der durchschnittlichen Waschtemperatur in Deutschland durch das Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP). Durch das vermehrte Waschen bei niedrigeren Temperaturen konnten so bereits über 192.000 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart werden – ein sichtbarer Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.
Geld sparen: Geringerer Energieverbrauch bedeutet eine niedrigere Stromrechnungen. Kälter waschen, mit einem Waschmittel, das die Reinigungsleistung nicht beeinträchtigt, schont also direkt den eigenen Geldbeutel.
Schonung der Wäsche: Niedrigere Temperaturen sind sanfter zu den Textilfasern. Das hat den Vorteil, dass die Kleidung länger ihre Form behält und Farben erhalten bleiben.

Die Technologie dahinter: Warum Ariel auch in kaltem Wasser kraftvoll reinigt
Die Sorge, dass die Wäsche bei niedrigen Temperaturen nicht richtig sauber wird, ist heute unbegründet. Moderne Waschmittel wie Ariel sind mit einer speziellen Cool-Clean-Technologie ausgestattet. Hochwirksame Enzyme und Tenside sind darauf optimiert, ihre volle Waschkraft bereits bei niedrigen Temperaturen zu entfalten. Diese sind inspiriert von Enzymen, die in der Tiefsee aktiv sind. Sie dringen tief in die Fasern ein und entfernen zuverlässig Flecken und Schmutz – auch ohne die Hilfe von heißem Wasser.
Fazit: Macht mit – denn jedes Zehntel Grad zählt für den Klimaschutz und schont den Geldbeutel
Die Kaltwaschkampagne von Ariel und dem WWF Deutschland zeigt eindrucksvoll, wie einfach und wirkungsvoll Nachhaltigkeit im Alltag sein kann. Es ist eine Einladung an uns alle, eine kleine Gewohnheit zu ändern und damit einen großen Unterschied zu machen.
Dreht runter. Denk an das Klima und deine Kleidung und spart dabei auch noch Geld. Denn beim Klimaschutz zählt jedes Zehntelgrad.



