9/3/2020

Studierende an der Goethe-Uni in Frankfurt gezielt mit dem eigenen Erfahrungsschatz unterstützen – Bridge Einicke ist seit 8 Jahren Mentorin für das Deutschlandstipendium

Bridge Einicke (rechts) während eines Vortrags an der Goethe-Universität in Frankfurt.

Bridge Einicke (rechts) während eines Vortrags an der Goethe-Universität in Frankfurt.

Was bleibt, wenn man kritisch auf seine Karriere zurückblickt? Berufliche Erfolge sind sicherlich wichtig. Aber vielmehr sind es die Menschen, die man weiterentwickelt und gefördert hat, deren Leben man positiv beeinflussen konnte. Mitarbeiterentwicklung ist eine bedeutsame Fähigkeit, die Kolleginnen und Kollegen bei P&G auszeichnet. Und Bridge Einicke wendet dieses Talent nicht nur intern an, sondern fördert seit 8 Jahren aktiv Studierende der Goethe-Uni in Frankfurt als ehrenamtliche Mentorin im Rahmen des Deutschland-Stipendiums: „Als Mentorin bin ich in einem engen und persönlichen Austausch mit engagierten Studierenden, was uns gegenseitig Impulse und Anregungen bringt. Ich finde es sehr bereichernd, „meinen" Studierenden auf dem Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu helfen.“ Gemeinsam mit einer weiteren Mentorin steht sie einer interdisziplinären Stipendiatengruppen von circa 15-25 Studierenden bei der Umsetzung von Projekten mit Bezug zur Goethe-Universität, der Stadt Frankfurt oder der Rhein-Main-Region mit Rat und Tat zur Seite, angefangen von der Projektorganisation bis zur Durchführung. Als Mentorin hat sie im Auge, dass das gewählte Projekt sich im vorhandenen Zeitfenster auch realisieren lässt, ermutigt dazu, völlig neue Themenbereiche und Formate auszuprobieren und achtet zudem darauf, dass die Gruppe während der Projektarbeit das Ziel nicht aus den Augen verliert. Die Ergebnisse werden im Plenum vorgestellt und als Panel diskutiert – dieses Jahr findet die Ergebnispräsentation aufgrund der Coronakrise digital statt, in dem man in Form eines Podcasts auf ein spannendes Förderjahr zurückgehören statt -blicken kann.

Bridge Einicke ist bei P&G als Director Consumer Data Privacy Europe derzeit zuständig für GDPR (d.h. den Schutz von Konsumentendaten) und kann in ihren über 20 Jahren Berufserfahrung auf diverse Stationen und Standorte zurückblicken: Nach ihrem Studium in den USA startete sie als Key-Account Managerin in den USA, Frankreich und Deutschland, bevor sie nach ihrem Abschluss als Diplombetriebswirtin im Jahr 2000 zu P&G nach Schwalbach kam. Seitdem hat sie diverse Marketingbereiche verantwortet. Durch das interne Job Rotation-Prinzip wechseln die Mitarbeitenden bei P&G alle paar Jahre ihren Aufgabenbereich, was konsequenterweise zu einem größeren Erfahrungsschatz führt als eine ähnliche lange Zeit bei vergleichbaren Unternehmen.

Procter & Gamble ist es ein besonderes Anliegen, sich neben der finanziellen Förderung von Studierender technischer Studiengänge an der Universität Karlsruhe und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen auch an dem Mentorenprogramm mit Know-how in der Region vor Ort zu engagieren. Zudem fördert P&G das Deutschland-Stipendium an der Goethe-Universität und weiteren Hochschulen in Deutschland.

Das Deutschlandstipendium unterstützt seit 2011 leistungsstarke Akademiker innen mit einem einjährigen monatlichen Zuschuss, Mentoring, Gruppenaktivitäten und Netzwerkveranstaltungen. Der bunte Mix aus Bund, Start-ups, DAX-Konzernen, Unternehmen, Vereinen und privaten Förderern tritt so gemeinsam für eine neue und inklusive Stipendienkultur auf und fördert aktiv junge Talente für die Zukunft Deutschlands. Mentor innen neben hierbei eine herausragende Rolle ein: neben dem geldlichen Anreiz ist nämlich vor allem der direkte Kontakt zu Vertretern der deutschen Arbeitswelten eine Bereicherung für viele Studierende, da man durch den persönlichen Austausch realistische Einblicke in die Praxis bekommt und nebenbei noch ein paar Kniffe und Tricks von erfahrenen Menschen lernt. Zudem gibt das Unternehmensforum der Goethe-Universität in Frankfurt „Chancen schenken“ die Möglichkeit, sich als Förderer zu vernetzen und als potenzielle neue Förderer zu informieren, um zu erfahren, wie genau sich Unternehmen durch das Schenken von Chancen einen Vorsprung verschaffen können. In diesem Rahmen hat Bridge von Ihren Erfahrungen und Highlights aus der Zusammenarbeit mit Deutschlandstipendiat innen berichtet – und so dafür geworben, dass mehr Unternehmen sich als Förderer beteiligen: „Als Förderer bekommt man die Möglichkeit mit leistungsstarken, motivierten und engagierten Studierenden in Kontakt zu treten und zwar bevor deren Jobsuche beginnt. Ich finde es sehr wichtig, dass Unternehmen ihrer Verantwortung nachkommen, den Top-Nachwuchs, den sie letztendlich auch einstellen wollen, schon während der Studienzeit zu verstehen und unterstützen.“